ARoS zeigt Jacob Holdts Amerika
Kunstmuseum ARoS in Århus zeigt vom 20. Februar bis zum 30. Mai 2010 Faith, Hope and Love – Jacob Holdts Amerika mit 200 Fotos des dänischen Künstlers und Dokumentaristen von den 1970er Jahren bis heute
Århus, 19. Oktober 2009 (vdk) Das jütländische Kunstmuseum ARoS zeigt jetzt eine der wichtigsten Fotoausstellungen des Jahres. Unter dem Titel „Faith, Hope and Love – Jacob Holdts Amerika“ präsentiert das Museum für moderne Kunst in Århus rund 200 Fotos des dänischen Fotografen und Künstlers Jacob Holdt.
Der 1947 geborene Däne wurde in den 1970er Jahren international bekannt mit seinem Buch „American Pictures“, das seltene Blicke hinter die Kulissen seiner Wahlheimat warf: Holdt besuchte amerikanische Menschen und Stadtteile, die bis dato unbekannt und vergessen waren. Holdts Aufnahmen von schwarzen Ghettokindern, Drogenkonsum oder bewaffneten Jugendlichen waren Sensation und Diskussionsstoff zugleich.
Als erstes Museum der Welt durfte bereits zuvor das Kunstmuseum Louisiana das umfangreiche Werkarchiv des Fotografen und Bildererzählers, das von Holdts Anfängen in den 1970er Jahren bis in die Gegenwart reicht, sichten. Die jetzt in Århus zu sehende Auswahl zeigt 200 meist unveröffentlichte Fotos und Dias, die Holdt nicht nur als Dokumentaristen, sondern auch als großen sozialen Künstler zeigen.
Die Ausstellung ist in Themen wie „Police“, „Affluence“, „Guns“, „Landscape“ oder „Religion“ gegliedert. Die Fotoserien „Martha“, „Mary“ und „John“ widmen sich Amerikanern, die Holdt seit seinen frühen Jahren in regelmäßigen Abständen immer wieder besuchte.
Die Austellung „Faith, Hope an Love – Jacob Holdts Amerika“ in Århus ist vom 20. Februar bis zum 30. Mai 2010 zu sehen. Weitere Informationen:
Bjarne Bækgaard, Kommunikationschef , ARoS Aarhus Kunstmuseum, Aros Allé 2, DK-8000 Århus C, Tel: +45 8730 6618, bb@aros.dk, http://www.aros.dk.